„Ich hätte nicht im Sitzungssaal des Landkreises sitzen wollen, das wär mir zu wenig gewesen“ - Ulrich Ostermann mit Bundesverdienstkreuz bei Kreisversammlung Lüneburg des BVNON geehrt

20.​02.​2026

Es war definitiv eine sehr besondere Versammlung in der Reihe der Versammlungen am Donnerstag in Dahlenburg. Ulrich Ostermann wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt ein jahrzehntelanges Engagement für die Wasserwirtschaft und damit für die wirtschaftliche und ökologische Zukunft einer ganzen Region. Doch zuvor ging es noch um das was die Landwirtschaft aktuell umtreibt. 

 

Schwierige Stimmung in der Landwirtschaft

Gut 130 Gäste und Mitglieder waren zur Kreisversammlung des Bauernverbands Nordostniedersachsen (BVNON) ins Bürgerhaus nach Dahlenburg gekommen. Der Lüneburger Kreisvorsitzende Carsten Hövermann eröffnete die Versammlung und griff viele wichtige Themen auf, die die Landwirtschaft aktuell bewegen.
„Man kann insgesamt zufrieden sein“, sagte Hövermann eingangs, aber nun sei die Stimmung in der Landwirtschaft derzeit angespannt. In vielen Betrieben ist die Kostendeckung nicht mehr gegeben, was unter anderem durch die gestiegenen Dieselpreise, hohe Lohnkosten sowie steigende Maschinen- und Baupreise, Pachten und Kaufpreise verstärkt wird. „Die Marge wird immer kleiner, wenn sie überhaupt noch existiert“, sagte Hövermann. Gewisse Nachteile bringe auch das Mercosur-Abkommen und die neue GAP, so dass Flächenprämien weiter rückläufig sein werden, prognostizierte er. Neue Pflanzenschutzaufzeichnungsverpflichtungen spielen ebenfalls eine Rolle, ebenso wie ein steigender Mindestlohn, herausfordernd sei es auch in der Tierhaltung. Folge sei eine „historisch niedrige Investitionsbereitschaft“. In diesem Zusammenhang warf Hövermann die Frage auf, ob die Betriebsübernahme durch die Kinder überhaupt noch Sinn mache – eine Diskussion, die jedoch nicht in eine Opferrolle abgleiten sollte. Denn die Landwirtschaft habe aus seiner und aus Sicht der Interessenvertretung eine Perspektive. In der aktuellen Lage müsse es um zwei Dinge gehen: „Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität“, formulierte Hövermann in Richtung Politik.
Es brauche einen Rückbau der Überregulierung, ein verlässliches Budget bei der GAP in Europa und finanziellen Ausgleich, wenn es hier höhere Produktionsstandards geben solle, sagte Hövermann. Weniger Dokumentation und keine höheren Tierhaltungsstandards als in der EU – diese seien nur dann sinnvoll, wenn sie auch bezahlt werden könnten. Gleichzeitig werden neue Ansätze für Ausgleichsflächen gebraucht und vieles mehr: „Wir stehen bereit, Lösungen zu suchen und wir werden weiterhin einen guten Job machen.“

 

Grußwort von Uwe Dorendorf 

Der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf (CDU) richtete ein Grußwort an die Anwesenden und betonte, dass ihm diese Versammlung wichtiger sei als so manche Sitzung in Hannover. Besonders das Thema Feldberegnung stand im Fokus: „Es ist eine Frage der Existenz.“ Die Anträge für Grundwasserentnahmen seien Ende 2025 gestellt worden, jetzt müsse man sicherstellen, „dass daraus etwas wird.“ „Wir brauchen zügige Verfahren, verlässliche Genehmigungen und politische Rückendeckung auf Landes- und Bundesebene.“ Es sei eine Frage von nationalem Interesse. Ein weiteres Thema, das der Landtagsabgeordnete ansprach, ist die Schilf-Glasflügelzikade. „Die Zahlen sind schon jetzt besorgniserregend“, konstatierte er, vor allem im Süden und Osten des Landes. Dorendorf kritisierte zudem die Regulierung der Landwirtschaft und sprach von Zermürbungstaktik: „Sie sitzen nun zu 60-80 % im Büro.“ Vieles gehöre einfach abgeschafft.
 

Wie weiter beim Thema Erneuerbare Energie?

Carsten Hövermann ging anschließend auf das Thema Windkraft ein. Er ist überzeugt, dass der Bau von Windparks weiterhin möglich ist, sofern die Planung nicht von bürokratischen Hürden blockiert wird. Auf das Thema Biogas ging er ebenfalls ein. Auch im Landkreis Lüneburg würden nach 20 Jahren die ersten Biogasanlagen abgeschaltet, in den nächsten fünf Jahren gehe man von ca. 50 % aus, was zu einem enormen Verlust an Wertschöpfung führe. Hövermann betonte, dass Mais weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Fruchtfolge sei und der „Maisdeckel“ wegmüsse. „Ist Biogas noch gewollt?“, fragte Hövermann. Die Tendenz der aktuellen Regierung sei nicht ablesbar.

 

Zikade - drängendes Thema

BVNON-Geschäftsführer Johannes Heuer griff ebenfalls auf das Thema Schilf-Glasflügelzikade auf. Sollte dieses Problem auch im Norden so zuschlagen wie im Süden, so wird es für die Landwirtschaft, aber auch den vor- und nachgelagerten Bereich, eine ernste Gefahr für die gesamte Wertschöpfung sein. „Wenn die Zikade bei uns zuschlägt wie im Süden, dann haben wir ein Riesenproblem“, erklärte Heuer. Alle müssten an einem Strang ziehen, es brauche neue Bündnisse. „Schwarzbrache wird nicht die heilsbringende Lösung für unsere Region sein.“ Es brauche neue Wege und mutige politische Entscheidungen, und der BVNON werde dieses Thema in der kommenden Zeit intensiv bespielen, kündigte er an.
„Keine Versammlung ohne das Thema Düngeverordnung“, fuhr Heuer fort. Das Gerichtsurteil im Oktober habe jedoch die Vorzeichen verändert. Nun müsse zügig gehandelt werden. Es brauche intelligente, auf den Betrieben gut praktikable Maßnahmen, um den Gewässerschutz wirksam zu realisieren und endlich ein echtes Verursacherprinzip zu erreichen.

 

Wasser entscheidendes Thema für die Zukunft der Landwirtschaft in NON

BVNON-Vorsitzender Boris Erb leitete in seinen Ausführungen in das zentrale Thema des Tages ein – Wasser. „Ohne Feldberegnung werden viele Betriebe in den Nebenerwerb gehen“, prognostizierte Erb. Man habe jedoch schon frühzeitig die Weichen gestellt, um ökologische Aspekte und Wasserbedarf für die Feldberegnung in Einklang zu bringen. Schon vor 12 Jahren wurde ein hydrogeologisches Gutachten erstellt, das als Grundlage für den wasserrechtlichen Antrag dient, der in den Landkreisen Uelzen und Lüneburg im Dezember gestellt wurde. Im ersten Schritt habe man 23 Millionen Kubikmeter Wasser für den Landkreis Lüneburg in den Antrag geschrieben. Das liege vor allem daran, dass weitere Beregnungsflächen hinzugekommen sind. Ergänzt werde dies durch ein bodenkundliches Gutachten, um auszuschließen, dass es an der Oberfläche Auswirkungen gibt bzw. ggfl. passende Maßnahmen zu ergreifen. Es brauche jedoch noch etwas Geduld, bis man eine Entscheidung dazu habe.

 

Eine kleine Historie der Projekte im Bereich Wassermanagement
Anschließend steuerte die Versammlung auf den Höhepunkt des Tages zu. Ulrich Ostermann, heute Berater und vormals langjähriger Geschäftsführer des Kreisverbands der Wasser- und Bodenverbände Uelzen, hielt einen fachlich interessanten und gleichermaßen unterhaltsamen Gastvortrag. „Ich glaube, alle kennen mich, so dass ich mich nicht vorstellen muss, ansonsten geben Sie einfach bei Google „Ostermann Uelzen“ oder „Ostermann Wasser“ ein, […] da finden Sie genug“, begrüßte er die Zuhörer launig. Und stellte klar: „Ich habe gar nicht so viel Ahnung, ich versuche nur immer an den richtigen Fäden zu ziehen, um die Leute zusammenzubringen, die was machen können.“
Dass er jedoch eine ganze Menge Ahnung hat, stellte Ostermann in seinem Vortrag zum Thema „Zukunft der Beregnung in der Region – Wassermanagementkonzepte und Projekte im Raum Lüneburg-Uelzen“ unter Beweis. Der ausgewiesene Experte erklärte, dass der steigende Wassermehrbedarf nicht aus dem Grundwasser gedeckt werden könne, deshalb brauche man verschiedene Maßnahmen. Er nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch ein gutes Dutzend bereits realisierter bzw. in Planung befindlicher Projekte rund um das Thema Wasser in der Region Nordostniedersachsen. All diese Projekte hat Ulrich Ostermann in seinem Berufsleben erdacht, realisiert oder zumindest mit vorangetrieben.
Ostermann erläuterte, dass seit 2003 bereits 25 Millionen Kubikmeter Wasser eingespart wurden, betonte aber auch, dass sich die Vegetationszeiten verändern und Wasser dementsprechend länger benötigt werde. Maßnahmen, wie z. B. Wasserrückhalt, Speicherbecken, Drainagesteuerung müssen weiter vorangetrieben werden. Eine der aktuelleren Projektideen sieht vor, Binnenentwässerung an den Küsten und Beregnung miteinander zu verknüpfen, so ließen sich schätzungsweise bis zu 500 Mio. m³/a Kubikmeter Wasser „wegpumpen“. „Das würde die Situation in Nordostniedersachsen deutlich entspannen“, sagte Ostermann.

 

Bundesverdienstkreuz für Ulrich Ostermann - Ehrung für Weitblick, Verantwortung und regionales Wirken
Nach dieser eindrucksvollen Präsentation seines Schaffens war es dann so weit: Ulrich Ostermann wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt ein jahrzehntelanges Engagement für die Wasserwirtschaft und damit für die wirtschaftliche und ökologische Zukunft einer ganzen Region. Das Bundesverdienstkreuz für Ulrich Ostermann ist eine persönliche Auszeichnung. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass nachhaltiges Wassermanagement, fachliche Kompetenz und regionale Kooperation entscheidend für die Zukunft sind. Ohne Wasser gibt es keine Landwirtschaft. Ohne Landwirtschaft keine regionale Stabilität. Ulrich Ostermann hat früh verstanden, wie eng diese Zusammenhänge sind, und er hat gehandelt, als andere noch abwarteten. Dafür erhielt er an diesem Tag zu Recht höchste Anerkennung.

Lüneburgs Landrat Jens Böther übernahm die Ehrung: Die Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes sei die schönste Aufgabe eines Landrates. Er machte deutlich, dass es bei dieser Auszeichnung nicht um ein Einzelprojekt gehe, sondern um ein Lebenswerk. Das Thema Grundwasser, Wassermengenmanagement und Feldberegnung sei eine Generationenaufgabe. „Das Thema Grundwasser ist ein Thema für unsere Kinder und Enkel“, betonte Böther. Entscheidend sei, dass die Diskussion sachlich und fachlich geführt werde, genau dafür stehe Ulrich Ostermann. Besonders hob Böther hervor, dass der Grundstein für das heutige große Wasserrechtsverfahren der Dachverbände in Uelzen und Lüneburg bereits vor rund zwölf Jahren gelegt wurde. Damals war Wassermangel noch längst nicht so spürbar wie heute. Diese frühe Weitsicht zeichne Ostermann aus.
Gerade in Nordostniedersachsen sei die Feldberegnung existenziell. Landwirtschaft bilde ein Fundament der Region und ohne verlässliche Wasserversorgung gerieten ganze Wertschöpfungsketten ins Wanken.

 

Der „Regenmacher der Region“ – Maßstäbe über Kreisgrenzen hinaus
Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Uelzen, Andreas Dobslaw, würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung Ostermanns für die Region. Er sprach im Namen des Landrates und der Kreistagsverwaltung und betonte, wie stark die Zusammenarbeit zwischen Uelzen und Lüneburg insbesondere beim Thema Wasser gewachsen sei. Wasser sei kein isoliertes Fachthema, sondern die Grundlage für Landwirtschaft, regionale Unternehmen und wirtschaftliche Stabilität. Wenn das Wasser für die Landwirtschaft wegfalle, bleibe in den Landkreisen nicht mehr viel übrig, diese Aussage formulierte Dobslaw deutlich. Er erinnerte an Ostermanns beruflichen Weg: 1993 begann er im Landkreis Uelzen, wurde später Leiter des Umweltamtes mit Zuständigkeiten für Wasser, Bodenschutz, Abfall und Naturschutz. 2006 übernahm er die Geschäftsführung des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Uelzen. Aus 65 angeschlossenen Verbänden wurden rund 70. „Heute ist er die blaue Eminenz der Region“, so Dobslaw anerkennend.
Bereits 2011 wurde Ulrich Ostermann im SPIEGEL-Artikel „Treibhauseffekt – Tonga in der Nordsee“ als „Regenmacher der Region“ bezeichnet. Tatsächlich beschäftigten sich seine Verbände gemeinsam mit dem Bauernverband Nordostniedersachsen und der Landwirtschaftskammer Uelzen schon seit 2008 intensiv mit Wassermangel, Wasserhaushalt und Wassermengenmanagement. Was damals vorausschauend war, ist heute Realität: Trockenperioden, steigende Wasserbedarfe und die Herausforderungen des Klimawandels prägen die Region.

 

Kooperation statt Konfrontation
Jens Uffmann sprach stellvertretend für die Dachverbände und Wasser- und Bodenverbände. Er betonte, dass Ostermann nicht nur über Fachwissen verfüge, sondern sich den Respekt aller Mitstreiter erarbeitet habe. Er habe Kooperationen gesucht, Allianzen gegründet und gepflegt. Er habe das Machbare identifiziert und lösungsorientiert umgesetzt, ohne dabei Probleme oder Umsetzungsgrenzen zu verschweigen. Über seine Netzwerke, auch bis ins Umweltministerium, habe er tragfähige Lösungen vorbereitet. Eine Anekdote sorgte für Heiterkeit: Viel habe Ostermann erreicht, „nur eines nicht: Das Wasser fließt noch nicht bergauf.“

Thorsten Riggert, langjähriger Weggefährte und Kreislandwirt aus Uelzen, gab einen persönlichen Einblick in seine Erfahrungen. Er erinnerte an gemeinsame intensive Jahre und betonte die Notwendigkeit einer langfristigen Vorbereitung, um in der Politik etwas zu bewegen. „Politik braucht Zeit, aber wir müssen dranbleiben“, sagte Riggert. Die Vision von „1000 Speicherbecken für Niedersachsen“ habe entscheidend dazu beigetragen, dass eine Förderrichtlinie auf den Weg gebracht wurde. Manche Termine im Ministerium seien anstrengend gewesen – aber ohne Hartnäckigkeit gebe es keine Fortschritte. Auch in Berlin müsse das Thema Wasser mehr Aufmerksamkeit bekommen.

 

Dank der „blauen Eminenz“
In seiner Dankesrede blieb Ulrich Ostermann zurückhaltend und persönlich, aber auch humorvoll. Er dankte zahlreichen Institutionen, u.a. auch dafür, dass das „hier stattfinden konnte“ und schob hinterher: „Ich hätte nicht im Sitzungssaal des Landkreises sitzen wollen, ehrlich gesagt, das wär mir zu wenig gewesen.“  Damit sorgte für große Erheiterung im Publikum. Osterman betonte, dass seine Erfolge nur durch das Zusammenspiel vieler möglich gewesen seien, des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände, der Verbandsvorsteher, des Landkreises Uelzen, der Fachbehörden und vieler Wegbegleiter. Besonders dankte er Henning Röber. Dieser habe ihm über Jahre den Rücken freigehalten, vor allem bei finanziellen Fragen. „Ich habe mehr an Wasser gedacht als an Geld“, ließ Ostermann erkennen. Das große gegenseitige Vertrauen habe ihm den notwendigen Spielraum gegeben, um Projekte anzuschieben und umzusetzen. Auch den Verbandsvorstehern galt sein ausdrücklicher Dank. Ihr Vertrauen und die gewährte Gestaltungsfreiheit seien die Grundlage dafür gewesen, dass zahlreiche Vorhaben im Wassermengenmanagement und in der Beregnung realisiert werden konnten. Er freue sich zudem, dass seine Nachfolge im Kreisverband geregelt sei. Verantwortung geordnet zu übergeben, sei für ihn selbstverständlich, gerade bei einem Zukunftsthema wie Wasser.

 

Zu seiner Person - fachlich fundiert und strategisch klug
Ulrich Ostermann, geboren 1958 in Oerzen im Landkreis Lüneburg, studierte nach einem begonnenen Physikstudium Bauingenieurwesen an der heutigen Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg und schloss 1985 als Diplom-Ingenieur mit den Schwerpunkten Siedlungswasserwirtschaft und konstruktiver Wasserbau ab.
Nach einer Tätigkeit in einem großen Ingenieurbüro wechselte er in den öffentlichen Dienst und wandte sich zunehmend strategisch-organisatorischen Aufgaben zu.
Er war unter anderem:
• Vorsitzender der Kooperation Ilmenau-Seeve-Este zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (4.000 km²) von 2001 bis 2025
• Vertreter der Verbandsgeschäftsführer im Ausschuss des Wasserverbandstags Bremen Niedersachsen Sachsen-Anhalt (WVT)
• federführend in Facharbeitsgruppen zu Beregnung und Fließgewässerentwicklung
• seit 2011 Vorsitzender des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) Niedersachsen-Bremen und seit 2021 Präsident des Bundesverbandes
Darüber hinaus engagierte er sich ehrenamtlich in Alumni- und Fördervereinen am Campus Suderburg und wirkt bis heute in der Lehre an der Ostfalia mit.
Von 2006 bis 2024 war Ostermann Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Uelzen. Dem Verband sind rund 70 Verbände mit insgesamt etwa 3.100 km² Fläche angeschlossen. Die Aufgaben reichen von der wasser- und wasserverbandsrechtlichen Betreuung über Mitglieder- und Finanzverwaltung bis hin zu Planung und Baudurchführung, mit eigenen Ingenieuren und eigenem Betriebs-/Bauhof. Die Landkreise Lüneburg und Uelzen werden (mit Ausnahme des Amtes Neuhaus) vollständig abgedeckt, Teile des Landkreises Gifhorn im Bereich Beregnung zusätzlich. Schwerpunkte sind der Bau und Betrieb der Wasserversorgung für Beregnungsverbände sowie die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Fließgewässerentwicklung und Wassermengenbewirtschaftung.

 

Wahlen und Öffentlichkeitsarbeit
Gewählt wurde in dieser sehr besonderen Kreisversammlung ebenfalls. In Abwesenheit wurde Hannes Kruse aus Wendisch Evern einstimmig in den BVNON-Vorstand wiedergewählt.
Vorsitzender Boris Erb rief in seinem Schlusswort dieser gelungenen Veranstaltung mit Blick auf die Kommunalwahlen die Landwirte dazu auf, sich politisch zu engagieren und eigene Ideen einzubringen. 

Gleiches gelte für das Schulprojekt LEUE – „Wir brauchen Betriebe. Und es macht wirklich Spaß mit den Kindern“, ermunterte er.

 

Mit Material von PM, Clemens Löbnitz.

 

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Kreisversammlung Lüneburg 2026 (23.​02.​2026)