Wasser im Fokus
"Kein Tropfen auf den heißen Stein: Wasser im Ackerbau nutzen und schützen", unter diesem Motto stand kürzlich eine Tagung des Ackerbauzentrums Niedersachsen.
Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verbänden, Wissenschaft und Praxis aus ganz Niedersachsen kamen zusammen, um eine große Vielfalt von Projekten rund um das Thema Wasser zu präsentieren.
Ulrich Ostermann vom Kreisverband der Wasser- und Bodenverband Uelzen stellte verschiedene "Konzepte für das Wassermengenmanagement – Projekte im Landkreis Uelzen und im weiteren Nordostniedersachsen" vor, deren Ansätze zum Teil aus der Landwirtschaft selbst kommen.
BVNON-Vorsitzender Boris Erb brachte in seinem Vortrag "Wassernutzung im Ackerbau – Die Perspektive der Landwirtschaft", ebenjene mit ein. Er ging u.a. auf Aspekte wie Mulchsaat, passende Kulturen aber auch das Zusammenspiel aus Technik und Genehmigungspraxis ein. Mit dem hydrogeologischen Gutachten seien die Landwirte sehr in Vorleistung gegangen, um sicherzustellen, dass Beregnung keine negativen Einflüsse habe, betonte Erb.
Wind bezeichnete er als größten Einflussfaktor auf die Beregnung, da müsse man noch besser werden. Aufgabe der Politik sei es deshalb, für Planungssicherheit zu sorgen, damit man als Landwirt sicher sein könne, dass Investitionen sich lohnen. Die Landwirtschaft brauche Unterstützung, um den gesamtgesellschaftlich hohen Ansprüchen gerecht werden zu können: "Es gibt einen riesigen Investitionsbedarf im Bereich Beregnung: Wasserrückhalt, Wasserspeicherung, aber auch die Technik ist im Moment nicht so aufgestellt, wie sie sein könnte", zählte er auf. "Da brauchen wir Unterstützung!", so seine klare Forderung.
Bild zur Meldung: Boris Erb