Weiterentwicklung für den ländlichen Raum

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich am 1. Juli Vertreter aus Politik, Verwaltung und Landwirtschaft im niedersächsischen Landtag in Hannover.

BVNON-Geschäftsführer Johannes Heuer, die Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg Monika Scherf, Dr. André Riesner, Dezernatsleiter Flurbereinigung/Landmanagement im ArL Lüneburg, Christian Järnecke, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Gartow und Uwe Dorendorf, CDU-Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages trafen sich zum Gespräch mit Referatsleiterin Stefanie Gröger-Timmen. Sie ist Mitglied der Bund-Länderarbeitsgemeinschaft Arge-Landentwicklung im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover. Das Thema, das die Versammelten durch den mehrstündigen Austausch führte, war die Förderung spezieller Infrastrukturprojekte für strukturschwache Regionen im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren.

Denn wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium zuletzt mitteilte, ist die Flurbereinigung mehr denn je ein nachgefragtes Instrument zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im ländlichen Raum. Durch Neuordnungen können flächenbeanspruchende Maßnahmen agrarstrukturverträglich unterstützt und ermöglicht werden. Hierzu zählen gerade aktuell für die Gesellschaft bedeutende Vorhaben des Hochwasserschutzes, des Klimaschutzes, des Bodenschutzes und zum Beispiel der Biotopvernetzung. Die Nachfrage nach Flurbereinigungsverfahren ist in Niedersachsen in den letzten Jahren gewachsen: In den letzten fünf Jahren stiegen die Zahl vorzubereitender Flurbereinigungsverfahren von 97 auf 130 Verfahren. Das entspricht einer Steigerung um 34 Prozent.

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