„Stell-Dich-ein der Königinnen aus der Region“ in Berlin

Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide präsentieren Vorzüge der Region bei Internationaler Grüner Woche

Dass "Erleben", "Genießen" und "Entspannen" eine hervorragende Kombination bilden, die man ganz besonders gut in der Region Elbe-Wendland erleben kann, bewies die gleichnamige Ausstellergemeinschaft am dritten Messetag der Internationalen Grünen Woche 2020. Das diesjährige Motto lautet „Lieblingsplätze!“ und es war am dritten Messetag an den Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide, ihre potentiellen „Lieblingsplätze!“ zum Entspannen, zum Erleben und zum Genießen den Messebesuchern in Berlin nahezubringen.


Dazu hatten sie jede Menge vor allem (Wo-)manpower mit nach Berlin gebracht. Mit Hitzackers Weinkönigin Lina Fürch „Die Strahlende“, der Nemitzer Heidekönigin Corinna Schulz mit Kronprinzessin Gina Jasmin Schulze und den Heidemädchen, der Schnegaer Erntekönigin Renate Bäthge und ihre Begleitung Tanja Thron sowie als Gastkönigin die Heidekartoffelkönigin Nadine Gaafke, die Bardowicker Wurzelkönigin Klara Meyer und dem Westerweyher HeideBock konnte die Region Elbe-Wendland gleich 6 Produktkönige bzw. Produktköniginnen zum traditionellen Empfang des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am Morgen entsenden. Später hatte Ursula Fallapp, die Leiterin des Marketings, sich ein "Stell-Dich-ein" der Majestätinnen auf der Niedersachsenbühne einfallen lassen. Zusammen präsentierten sie ihre „Lieblingsplätze!“ Lina Fürch „die Strahlende“ mit ihrer Weinprinzessin Thea Niebuhr „die Weltoffene“, haben bei der Weinlese im vergangenen Oktober das Amt übernommen. Der erste große Auftritt in Berlin gab auch einen Überblick über die bisherige Zeit der Regentschaft.


Johanna Pröhl, die junge engagierte Betreiberin der Markthalle in Dannenberg (Elbe), verköstigte unterdessen die Messegäste mit regionalen Produkten, wie herzhaften und schmackhaften Wurstsorten oder duftendem, selbst gebackenen Brot mit köstlichen Honig und süßen Marmeladen von frischen Früchten aus Pröhl‘s Hofladen. Anja Zossen wurde vom Erdbeerchutney, das am Tresen im Glas stand, angelockt und kostete die Wildleberwurst - obwohl sie gar keine Leberwurst mag - und war sehr positiv überrascht: “Das war sehr lecker!“


Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Gemeinden der Samtgemeinde Elbtalaue unterstützen am Tourismustresen, bedienten das Glücksrad und halfen die Gäste zu bewirten. Beim Glücksraddrehen hatte Wiebke Köhne aus Nindorf ihr Glück versucht und gewann prompt einen Übernachtungsgutschein für zwei Personen vom Parkhotel-Hitzacker, den Jürgen Meyer, Bürgermeister der Samtgemeinde Elbtalaue, überreichte. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Seit 4 Jahren kommt sie regelmäßig auf die IGW mit Ihrer Freundin: „Wir machen immer ein Frauenwochenende und erleben die Grüne Woche an mehreren Tagen, Treffen Freunde und machen abends Party“ – strahlt Anja immer noch.


Genaue Informationen über die Übernachtungsmöglichkeiten und Unternehmungen holten sich die Standbesucher am Tourismustresen. Monika Beck, Mitarbeiterin in der gerade vom Deutschen Tourismusverband zertifizierten Touristinformation in Dannenberg (Elbe) warb für die Elbe, die Fachwerkstadt Dannenberg (Elbe) und touristische Highlights, die das Zeug zum „Lieblingsplatz!“ nicht nur für Einheimische sondern auch für Besucher haben. Zum Erleben kann man sich zum Hafen in Hitzacker begeben. Denn, ob zu Lande oder zu Wasser, mit dem Sofafloß der „Herzogin Dorothe“ – kann man einiges erleben und es ist so oder so eine Reise wert. Der Rastplatz auf dem Kirchberg in Thomasburg in der Samtgemeinde Ostheide lädt zum Entspannen ein, denn er ist ein wahrer Rastplatz für Körper und Seele in himmlischer Ruhe. Zum Genießen könnte es dann in den Hofladen und das Café des Spargelhofs Strampe in Neetze gehen. Auf diesem kulinarischen Bauernhof finden Besucher natürlich Frisches und Fruchtiges direkt vom Hof. Die persönlichen „Lieblingsplätze!“ vom Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer sind eine Kombination aus einer Fahrradtour an der Elbe und einer anschließenden Pause beim Rastplatz auf dem Kirchberg in Thomasburg. „Dort kann ich am besten wieder zur Ruhe kommen“, so Meyer.


Gleich 20 Damen der Neetzer Spinnstube bereicherten das Geschehen vor dem Messestand. Die Neetzer Spinnstube gründete sich zur 800-Jahrfeier des größten Ortes der Samtgemeinde Ostheide, Neetze, im Jahr 2005. Inzwischen gehören ihr über 100 Frauen und Männer an. Ihr großartiges Handwerk und ihr Können stellten Sie am Sonntag vor den Berliner Messebesuchern eindrucksvoll unter Beweis. „Das ist ein wenig wie Dornröschen", freute sich eine junge Messebesucherin aus Oranienburg, die die Möglichkeit nutzte, es auszuprobieren. 

Auch der Rat und Gäste der Samtgemeinde Ostheide nutzten die Chance und besuchten den Elbe-Wendland-Stand. Die Gäste ließen sich von BVNON-Geschäftsführer Johannes Heuer über das diesjährige Standmotto „Lieblingsplätze!“ informieren und tauschten sich intensiv über die schönsten Orte in der Samtgemeinde Ostheide aus. Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer freute sich über den erneuten Gemeinschaftsstand der Leader-Region Elbtalaue/Wendland in Berlin: Er freute sich, dass die „Neetzer Spinnstube das traditionelle Handwerk des Spinnens vorstellte und viele Besucher zum Verweilen an den Gemeinschaftsstand lockte.


Bürgermeister und Ratsherren der Samtgemeine Elbtalaue, die sich ebenfalls extra auf den Weg nach Berlin gemacht hatten, um den Elbe-Wendland-Stand und die Messe zu besuchen, diskutierten das Standmotto ausgiebig. Den meisten fiel es nicht schwer, sich für einen „Lieblingsplatz“ zu entscheiden. „Nach unserem erfolgreichen Auftritt bei der Grünen Woche 2019 mit regionalen Produkten wollen wir mit unserem diesjährigen Motto „Lieblingsplätze“ die Besucher für unsere Region interessieren und begeistern. Genießen, Entspannen und Erleben sind die Begriffe, die wir hierbei in den Vordergrund stellen“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer.


Für die große Stimmung in der Niedersachsenhalle sorgten die Schülerinnen und Schüler der Drawehn-Schule in Clenze. Die Bigband rund um den musikalischen Leiter Matthias Helgert, zeigte mit ihren Instrumenten wie Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium, Klarinette, Querflöte, E-Bass und Schlagzeug, dass sie es musikalisch echt draufhat. Die Big Band-Arbeit hat an der Drawehn-Schule eine lange Tradition. Bereits seit dem Jahr 2000 starten jährlich 25 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen aller Schulformen die unteranderem aus der Samtgemeinde Elbtalaue kommen als neue „BigBandBeginners“. Die Gäste der Niedersachsenhalle zeigten sich beeindruckt! Ebenso wie der musikalische Leiter selbst: "Es hat wieder Riesenspaß gemacht mit meinen Schülerinnen und Schülern dem Berliner Publikum unser Können zu präsentieren!"


Mit dem Messetag waren auch die Verantwortlichen der Elbtalaue, Bürgermeister Jürgen Meyer, und der Ostheide, Bürgermeister Norbert Meyer, sehr zufrieden. Beide sind sich wieder einig darüber geworden auch im nächsten Jahr gemeinsam den Auftritt auf der Grünen Woche zu gestalten. Die Marketingleiterin Ursula Fallapp, die diesen Tag für die Elbtalaue organisiert hat, ist auch sehr zufrieden. Sie blickt sehr optimistisch auf das, was von dem Messetag für das Jahr überbleibt. „Ich bin mir sicher, dass viele der Besucherinnen und Besucher uns bei unser Präsentation wahrgenommen haben und ihren nächsten Urlaub in der Region Elbe-Wendland verbringen werden“, so Ursula Fallapp.

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