Heidekartoffelkönigin packt mit an - Bauern pflanzen in der Lüneburger Heide Frühkartoffeln

Es ist Frühling und die Corona-Pandemie hat auch Deutschland fest im Griff. Eine Herausforderung für unsere Bauern, die in ihren Ställen und auch auf den Feldern dennoch weitermachen!

Auf vielen Betrieben in unserer Region ist der Startschuss in die neue Kartoffelsaison gefallen. Auch Nadine Gaafke, die amtierende Heidekartoffelkönigin packt auf dem elterlichen Betrieb mit an.  In diesen Tagen sind auch für die Repräsentantin viele Veranstaltungen abgesagt, aber die Arbeit auf dem Betrieb geht weiter.

Derzeit werden die allseits beliebten Frühkartoffeln in die Erde gebracht. Gepflanzt werden aktuell auf ca. 1000 m² Kartoffeln der Sorte Annabelle, die dann unter Fließ wachsen. Die Kartoffeldämme werden mit Fließ abgedeckt um die Kartoffeln vor dem Auskühlen zu schützen. Normalerweise werden Kartoffeln erst ab einer Bodentemperatur von 6-8°C gepflanzt. Die Frühkartoffeln, die auf dem Betrieb Gaafke gepflanzt werden, keimen von Mitte Januar bis Mitte/Ende März in Vorkeimkisten vor. „Weil es nur eine kleine Menge ist, wird das Pflanzgut für die Frühkartoffeln immer zugekauft. „Die Frühkartoffeln sind für den ersten Hofverkauf im Kartoffelverkaufraum vorgesehen, damit wir das ganze Jahr über eigene Kartoffeln anbieten können,“ erklärt die Kartoffelkönigin.

Anfang Juni werden dann die ersten Frühkartoffeln geerntet. Weil die köstlichen Kartoffeln dann noch nicht schalenfest sind, werden sie mit einem Vorratsroder geerntet, der die Kartoffeln aus der Erde hebt und über eine Siebkette auf dem Boden in so genannte Schwade legt. „Dann sammeln wir die Kartoffeln mit der Hand auf und legen sie in Körbe“, erklärt Nadine. „Bleibt alle gesund und esst viele Kartoffeln“ , so ihre Botschaft.

 

Zurück