Regionaldialog: Landwirtschaftliche Ausbildung - Integration von Klimaschutz in die Ausbildung

Zu einem Regionaldialog über die Frage, wie Klimaschutz in die landwirtschaftliche Berufsausbildung integriert werden kann, hatte am 24. September die Deutsche Umwelthilfe im Rahmen ihres Projektes „Clean Air Farming“ geladen. Eines der Ziele des Projektes ist es, Emissionen der Landwirtschaft zu mindern und hierfür Multiplikatoren wie die Akteure der landwirtschaftlichen Aus- und Fortbildung zu gewinnen. Vertreten waren Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer, der ländlichen Erwachsenenbildung sowie Berufsschullehrer. Claas Steinhauer, Verantwortlicher des BVNON-Projektes „KlimaBauern“ waren ebenfalls zu dem Dialogforum gekommen.

Diskutiert wurde, wie man Klimaschutz in die landwirtschaftliche Berufsausbildung einbringen kann und wie man Erkenntnisse aus etwaigen Projekten zu diesem Themenbereich wirkungsvoll in die Praxis umsetzen kann.
Fazit war, dass es sehr wichtig ist, Klimaschutz grundsätzlich auch anhand von ökonomischen Kennziffern greifbar zu machen, damit Landwirte stets beurteilen können, was Klimaschutzmaßnahmen wirtschaftlich für den Betrieb bedeuten. Es wurde auch festgestellt, dass diese Inhalte ggfls. besser in der Fachstufe anzusiedeln sind, da dort oftmals Betriebsleiter ausgebildet werden. Steinhauer verwies in der fortlaufenden Diskussion über die Reduktion von Treibhausgasen auch darauf, dass man nicht nur Methan und Ammoniak, wie im Projekt besonders gewürdigt, sondern alle Treibhausgase im Blick haben müsse.

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